Amazing Namasté News Mai 2026
Im Mai dieses Jahres begab sich unsere Familie aus Kindern und Mitarbeitern auf eine viertägige Reise nach Pokhara: eine Reise voller Regen, Lachen, Entdeckungen und Zusammengehörigkeit. Was in Kathmandu mit Regenschauern begann, setzte sich in Pokhara fort, wo uns der Regen herzlich willkommen hieß. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, lag große Vorfreude auf die kommenden Tage in der Luft.

Der erste Morgen: Ehrfurcht und Staunen
Die Reise begann voller Aufregung, als die Kinder sich auf den Weg nach Pumdikot machten. Im Licht des frühen Morgens beobachteten sie, wie die Sonne langsam über dem Horizont aufging und ihre goldenen Strahlen über die Gebirgsketten des Annapurna und des Machhapuchhre flossen. Vor der majestätischen, 33 Meter hohen Shiva-Skulptur des Tempels verspürten viele ein stilles Gefühl der Ehrfurcht; einige flüsterten Gebete, andere blickten einfach schweigend in die Ferne und genossen die Schönheit des Augenblicks.

Der Tag ging weiter mit einem Besuch der Weltfriedenspagode auf dem Anadu-Hügel, wo ihre weiße Kuppel, die Blumengärten und die Gebetsfahnen zum Nachdenken anregten und ein Gefühl der Harmonie vermittelten. In der Gupteshwor-Mahadev-Höhle erkundeten die Kinder mit Stalaktiten geschmückte Kammern und den heiligen Shiva-Lingam, wobei ihr Lachen von den mystischen unterirdischen Wänden widerhallte. Am Devi’s Fall sollte der tosende Wasserfall, der in einem unterirdischen Tunnel verschwindet, ihnen staunend die Augen weit aufreißen lassen und sie die Kraft und das Geheimnis der Natur bewundern lassen, doch leider befanden sich die umliegenden Treppen gerade im Bau.



Später vermischte sich Andacht mit Gelassenheit im Bindhyabasini-Tempel, einem der ältesten Schreine Pokharas, der der Göttin Durga gewidmet ist. Das Abenteuer ging unterirdisch in der Fledermaushöhle (Chamero Gufa) weiter, wo die Kinder die an den Kalksteinwänden hängenden Fledermauskolonien bestaunten. Ihre Aufregung vermischte sich mit nervösem Kichern, als sie sich vorsichtig durch die engen Gänge bewegten und etwas über das natürliche Ökosystem der Höhle lernten.


Nicht weit davon entfernt bot die Mahendra-Höhle ein ganz anderes Wunder: Ihre weitläufigen Kammern waren mit schimmernden Kalksteinformationen gefüllt. Die kühle Luft und die geheimnisvolle Atmosphäre weckten die Neugier, während der heilige Shiva-Schrein im Inneren alle an die Verbindung von Natur und Frömmigkeit erinnerte, die das Erbe Pokharas prägt. Nachdem wir die Höhlen verlassen hatten, ruhten wir uns eine Weile im Mahendra-Park aus, und später stieg die Gruppe nach Sarangkot hinauf, wo der atemberaubende Blick auf den Himalaya Träume und Staunen weckte. Im Ganesh-Tempel lag Ehrfurcht in der Luft und bot eine ruhige Auszeit inmitten von Pokharas kulturellem Gefüge. Zurück in der Stadt nahm die Freude viele Formen an: Einige radelten mit verspielter Energie auf Fahrrädern, während andere am Seeufer entlangschlenderten und Straßenimbisse sowie die lebhaften Geschäfte genossen.



Der zweite Morgen: Abenteuer und Freude
Der zweite Morgen in Pokhara begann mit einer zauberhaften Bootsfahrt über den Phewa-See zum Barahi-Tempel, der anmutig auf seiner Insel thront. Der sanfte Rhythmus der Ruder und das schimmernde Wasser schufen eine Erinnerung, die zeitlos wirkte. Später reiste die Gruppe zum Baglung-Kalika-Tempel, wo sie die längste Hängebrücke der Gegend überquerten. Nervöses Kichern verwandelte sich in triumphale Jubelrufe, als jedes Kind es auf die andere Seite schaffte, stolz auf seinen Mut.



Zurück in Pokhara wich die Atmosphäre reinem Spaß, wobei die Freude im Disneyland im Mittelpunkt stand. Mitarbeiter und Kinder nahmen gleichermaßen an Spielen teil, Gelächter hallte über das Gelände, während sich Freundschaften in der Freude am Spiel vertieften. Der Tag klang aus mit einem Abendessen am Seeufer, bei dem die Tische unter freiem Himmel gedeckt waren, Live-Musik die Luft erfüllte und die Gespräche ungezwungen flossen. Die Kinder erzählten Geschichten, die Mitarbeiter lachten mit, und gemeinsam schufen sie einen Moment, der in guter Erinnerung bleiben wird.


Letzter Tag: Ein Abschied voller Schönheit
Am letzten Tag besuchte die Gruppe den Begnas-See, eine friedliche Oase mit Süßwasser, umgeben von Terrassenfeldern und Spiegelungen des Himalaya. Sein ruhiges Wasser bot Momente der Stille und Dankbarkeit. Die Reise führte weiter nach Bandipur, wo das Mittagessen inmitten von Newari-Architektur, gepflasterten Gassen und einem Panoramablick auf den Himalaya dem Abschied zusätzlichen Charme verlieh.

Eine Reise der Zusammengehörigkeit
Bei dieser Reise ging es nicht nur darum, Orte zu besuchen, sondern um Entdeckungen, das Knüpfen von Bindungen und persönliches Wachstum. Die Kinder lernten, die Schönheit der Natur zu schätzen, das kulturelle Erbe zu respektieren und sich durch gemeinsame Erlebnisse gegenseitig zu unterstützen. Sie kehrten mit Herzen voller Freude, gestärkten Freundschaften und Erinnerungen zurück, die ihnen noch viele Jahre lang im Gedächtnis bleiben werden. Die Reise nach Pokhara war wahrlich ein Höhepunkt des Jahres, ein erfüllter Traum, ein Fest der Zusammengehörigkeit und eine Erinnerung daran, dass die wertvollsten Reisen diejenigen sind, die wir Hand in Hand unternehmen.

Wir sind Ihnen, unseren Unterstützern, dankbar, dass Sie solche Reisen möglich machen. Ihr Vertrauen und Ihre Ermutigung ermöglichen es uns, Erinnerungen zu schaffen, die inspirieren, nähren und die Bande unserer Amazing Namaste Nepal-Familie stärken.






